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KalorienBlogger

Change my mind, change my body, change my soul

Ohne Geduld ist alles doof…

​Heute bin ich nun 4 Wochen PostOP. Soweit ist auch alles in Ordnung, seit die Fäden und die Flüssigkeit raus sind, kann ich mich nun auch besser bewegen und auch das ständige ziehen an der Narbe ist weg.

Ab und an spüre ich mal einen leichten Schmerz, aber auch nur wenn ich mich ungünstig bewege. Seit zwei Tage ist die Narbe ziemlich hart und der Bauch ist zum Abend wieder etwas angeschwollen und spannt, aber auch darauf hat mich der Doc vorbereitet. Also alles gut …. 

Wie das mit dem Bloggen weiter geht ist mir immer noch nicht klar.

Die Schule nimmt mich völlig ein, Deutsch, Mathematik, Projekte, da bleibt irgendwie nicht mehr viel Zeit zum Schreiben und oft auch nicht genug Nerven. 

Ich zähle nun seit gut 2 Monaten keine Kalorien mehr und in den Wochen nach der OP habe ich auch bedeutend mehr gesündigt. Was das bedeutet kann sich ja jeder denken. 

Viel sündigen + kaum Bewegung = mehr Gewicht

Ganz einfache Rechnung. 

Auf alle Fälle habe ich mir vorgenommen, wenn ich wieder soweit fit bin, dass ich meinen normalen Weg gehen kann, ich mich doch wieder intensiver mit meiner Ernährung beschäftigen will und muss.

Das Mensaessen ist nicht das schlechteste, aber dennoch muss ich mal schauen wie ich das dort im Internat geregelt bekomme. Mir ist das einfach zuviel mit den Beilagen (Nudeln, Kartoffeln, Reis usw.) Meist so unnötige Kalorien für mich. Und ausserdem machen sich die vielen Kohlenhydrate auf meiner Haut bemerkbar.

Ich kann es auch kaum erwarten wieder mit Sport anzufangen, was das angeht ziehen sich die Tage echt wie Kaugummi.

Am Samstag bin ich schon mit dem Rad zu meiner Freundin gefahren, ganz langsam und entspannt, aber es lief gut und war überhaupt nicht anstrengend. Sogar weniger als wenn ich die 1,5 km hin und zurück gelaufen wäre.

Und auch der Stadtbummel den wir dazwischen gemacht haben, war bedeutend anstrengender  für meinen Bauch. 

Am nächsten Wochenende bleibe ich in Bookholzberg und bekomme Besuch von meiner Freundin, darauf und auf unsere gemeinsame Zeit freue ich mich schon riesig … 

So das war es erstmal wieder, diese und nächste Woche muss ich mich wieder ausgiebig um Projektarbeit kümmern und zwei Tests stehen auch noch an… 

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Vegetarischer Brotaufstrich ( Leberwurst)

​Nachdem ich letzte Woche von einem Mitschüler dieses Rezept bekommen habe, musste ich das am Wochenende gleich mal ausprobieren.
Man braucht dafür:

1 kl Zwiebel

2 TL Majoran

1 Packung Räuchertofu  ( 200g)

1 kl Dose Kidneybohnen 

2 bis 3 EL Öl (Rapsöl oder Pflanzenöl)

Salz

Pfeffer

Muskat

Petersilie
Die  Zwiebel mit 2 TL Majoran rösten. Dann abkühlen lassen.

Während dessen 1 Packung Räuchertofu würfeln, 1 kl. Dose Kidneybohnen abtropfen lassen.

Alles zusammen  mit etwas Muskat, Salz Pfeffer, 2 bis 3 EL Öl  und Petersilie pürrieren und in kleine Gläser abfüllen. FERTIG!!!

Sieht aus wie Leberwurst und schmeckt auch ein wenig so, auf alle Fälle ist es verdammt lecker …. 

Leider habe ich während des Zubereitens vergessen Fotos zu machen…😣😣😣

Herz, Bauch und Nabel

​Nun bin ich erstmal wieder zu Hause…aber ich fang mal mit dem Dienstag an…

Ursprünglich sollte ich ja um 7.45 Uhr an 21.2. In der Klinik eintreffen.  Am Abend vorher wurde ich aber noch angerufen, dass es reicht, wenn ich um 9.00 Uhr erst da bin. Ok das war nicht weiter tragisch, ich hab am Montag um 19.00 Uhr meine letzte Mahlzeit eingenommen und Dienstag früh um 7 das letzte mal getrunken um 8 habe ich mich dann auf den Weg gemacht. 

Dann bin ich zur Aufnahme und dann Richtung OP Vorbereitung und da hieß es dann warten bis das Ärzteteam grünes Licht gibt und ich vorbereitet werden kann…. 

Ich hatte schon seit dem letzten Wochenende panische Angst bekommen, nicht so sehr vor der OP mehr vor der Narkose. Keine Ahnung warum, aber mir kamen die wildesten Gedanken und nun saß ich dort und wartete und die Zeit verging, es wurde 10, es wurde 11, es wurde 12 und ich wurde immer nervöser. Ich hatte tierischen Durst und bekam echt derbe Kopfweh und der Drang nach Hause zu fahren wurde immer stärker. 

Ich ging dann zu einer Schwester und fragte nach, ob sie mal rausbekommen kann, wie lange es noch dauert und ob ich vielleicht einen kleinen Schluck trinken kann. Sie kam zurück und sagte: Nein, leider nicht, aber zu lange dauert es nicht mehr… Ich setzte mich wieder hin und was soll ich sagen“Heulflash“ Ich wollte nicht mehr… Schrieb gerade mit meiner Freundin Michi und war drauf und dran zu gehen… Ich wollte wirklich nicht mehr und meine Angst wurde immer größer und die ganze Situation beruhigte mich mal überhaupt nicht. 

Michi beruhigte mich so ne gute Stunde und machte mir wirklich Mut. 

❤❤❤ Danke Maus, ohne dich wäre ich ganz sicher heim gefahren… ❤❤❤

Während unserer Konversation wurde ich dann aufgerufen und ich kam endlich in die Vorbereitung… und dann lief auf einmal alles so wie ich es mir vorgestellt habe … 

Ich zog mich aus und dann war auch schon der Doc da … Ich hörte Worte der Entschuldigung, aber die Stimmen waren weit weg und ich auch …. Er zeichnete sorgfältig alles an und ich hörte mich noch sagen:  „Ich werde wahrscheinlich gleich einen Hungertod sterben, aber ich hoffe dass ich dabei einen schicken Bauch habe…“ 

Gelächter….dann bekam ich die berühmte LMAA Pille und eine Schwester hat mein Fitbit entdeckt (ja, ich habe gedacht ich kann es mit rein schmuggeln, um zu sehen wie mein Puls in der Narkose tickt😀😂) ich sollte es abmachen und auch meine Erklärung, dass es ein Körperteil von mir ist und man das ja nicht einfach amputieren kann, hat leider nichts geholfen.  und dann ging es auf ging es in den OP…

Ich hatte eine sehr nette Narkose Ärztin, mit passender Schwester, die mich noch nett unterhielten…. Dann sollte ich von meiner Liege auf den OP Tisch rutschen ich blickte fragend und ängstlich um mich und dann sah ich ihn reinkommen, mein Doc, mein Held in weiss und schlagartig beruhigte ich mich und ich rutschte rüber auf den OP Tisch. An dieser Stelle sollte ich erwähnen, dass einer meiner bösen Gedanken auch war, dass mich vielleicht auch ein nicht so geübter Assistenarzt operieren könnte und ich es in der Narkose gar nicht merken würde. Ja vielleicht total bekloppt, aber den Gedanken gab es und er hat sich ja dann noch verflüchtigt… 

Während der Doc noch mit mir redete und an mir rumfiummelte, merkte ich wie die Narkose langsam Besitz von mir ergriffen und nach dem die Anästhesisten mich fragte, was ich denn jetzt gerne tun würde, sagte ich nur lachen. Und nachdem sie meinte, dann solle ich das tun, bekam ich total den Lachflash und dann war auch schon alles vorbei…
Ich kam mal kurz zu mir und dann wurde ich durch die Gegend kutschiert … und plötzlich sah ich Michi und Lönchen und Celina…. und ich war so happy….

Ich war wach und ich war am Leben…. 

Nachdem mich meine Süßen mit nem Haufen Nervennahrung  versorgt haben ( wovon kaum etwas die Nacht überlebt hat) und später der Doc noch kam und mir sagte, dass alles super verlaufen ist und er  auch mit dem Ergebniss sehr zufrieden ist und denkt dass ich das auch sein werde. Schlief ich dann irgendwann seelig und voller Vorfreude auf den nächsten Tag, an dem ich dann meinen neuen Bauch sehen würde, ein.

Am Mittwoch Nachmittag kam dann endlich der Moment, der Arzt schnippelt den Verband ab und ich sah zum ersten Mal etwas was ich noch nie gesehen habe oder es muss schon sehr sehr lange her sein … Einen Bauchnabel und (k)einen Bauch… Wenn ich gekonnt hätte, wäre ich aufgesprungen und hätte den Arzt umarmt und zu Boden geknutscht. 

Er hat mir auch gleich meinen Wunsch erfüllt und mit meinem Handy die ersten Fotos gemacht.

Ich weiss es ist alles noch geschwollen und das endgültige Ergebniss kann noch bis zu 12 Monaten auf sich warten lassen, aber alles ist schon soviel besser, als es vorher war…. 

Ich könnte noch soviel mehr schreiben, aber das würde bedeuten ich berichte von einer emotionalen Krise zur nächsten … Denn das waren die letzten Tage und den Höhepunkt hatte es dann als gestern meine Tochter und mein Schwiegersohn total unerwartet um kurz vor 20 Uhr in meinem Krankenzimmer standen…. Ich habe ja mit vielem gerechnet, aber nicht, dass sie 5 Stunden fahren um mich zu besuchen. Ich habe daraufhin heute dann auch ziemlich gedrängt dass ich nach Hause kann im noch ein paar Stunden mit ihnen zu verbringen zu können, da sie heute wieder zurück mussten. 

Ich wurde dann auch erstmal „entlassen“ mit einer Drainage… Die dann morgen hoffentlich auch wegkommt … 

So das war erstmal der erste kurze Eindruck, der letzten Tage … So richtig glauben, kann ich das alles noch gar nicht . Es ist so irreal und doch schon ein geiles Gefühl… 
Ich bin auf alle Fälle wieder so unglaublich dankbar für all die tollen Menschen die ich in meinem Leben habe, die mich auf meinem Weg begleitet haben, die auch wenn ich sie nicht ständig sehe oder permanent Kontakt mit Ihnen habe, ich weiss dass sie immer da sind und ich in ihren Herzen bin, genauso wie sie immer in meinem sind… 

Das ist soviel mehr wert, als es Worte jemals ausdrücken können…

Ich danke jedem Einzelnen und das kann ich gar nicht oft genug sagen…

Ich liebe Euch einfach … ❤❤❤

Jedes Ende ist ein neuer Anfang…

und hinter jedem Anfang wartet ein neues Abenteuer

​Bevor ich mich nun wieder auf den Weg nach Bookholzberg mache, wollte ich noch ein paar Worte über die letzte Woche loswerden.

Die Woche an sich war sehr anstrengend.  In der Schule stand eine Teampräsentation an und die hat echt an den Nerven gezerrt, aber nicht wegen dem Thema, sondern wegen dem Team… 4 Menschen die sich noch nicht wirklich kennen, arbeiten an einem Projekt von dem jeder eine andere Vorstellung hat. Aber nunja es ist geschafft und die Präsentation hätte schlimmer sein können. Das nächste Projekt mit neuen Team startet auch schon am Dienstag und es geht um Gesundheitskompetenzen … Es gab einige Themen zur Auswahl und unser Team hat sich glücklicherweise einstimmig für „Ernährung“ entschieden. So und dazu müssen wir uns dann noch ein spezielles Thema aussuchen und auch das ging relativ zügig „Zusatzstoffe / naturidentische Aromen“ Ich finde das sehr spannend und freue mich darauf… bin ja dann voll in meinem Element.

Nur leider werde ich es wohl nicht mit präsentieren können und auch nicht soviel dran mitarbeiten können.  Denn ich habe ja am 21.2. meine 1. OP, aber ich versuche soviel wie möglich dazu beizutragen und Informationen sammeln kann ich ja auch zu Hause vom Bett aus… 

Über die OP an sich mag ich und kann ich auch kaum nachdenken, aber so langsam wird mir dann doch hin und wieder etwas mulmig in der Magengegend.

Aber ich warte wohl erstmal mein Vorgespräch am 15.2. ab und dann habe ich noch genug Zeit nervös zu werden…

So nun aber mal zu dem Wichtigsten …

Am Freitag hatte ich dann ja endlich mein en Termin für die MRT Auswertung und was soll ich noch sagen, das was der Doc ausschließen wollte, hat sich nun doch bestätigt: Ich habe einen Bandscheibenvorfall… 😣😣😣 und damit nicht genug, meine Schmerzen die ich seit meinem Umknicken im Dezember im rechten Zeh habe, hat sich als Kapselentzündung rausgestellt und da ich mir am Mittwoch auch noch mein Knie verdreht habe, ist das Laufen schon ab sofort gestrichen. Am Freitag war ich da schon ziemlich traurig, aber wegen der OP habe ich mich ja schon innerlich auf eine längere Pause eingestellt. Die ist zwar nun etwas früher eingetreten, aber wirft mich jetzt nicht aus meiner Umlaufbahn. Es gibt ja noch ein paar andere Sachen die ich machen kann.

Dann war der Lauf am Mittwoch morgen wohl nun erstmal mein letzter von meinem Halbmarathontraining. Aber ich bin doch mit dem Trainingsergeniss recht zufrieden, denn ich habe damit den ein oder andere persönlichen Rekord geschafft.

Am allermeisten werde ich , aber diese Momente beim Laufen vermissen. 

Nachdem ich dann mit der OP durch bin, werde ich erstmal bisschen Reha Sport für die Bandscheibe machen und dann irgendwann wieder langsam starten…. 

So nun aber gut mit schlechten Nachrichten…. Es gibt auch tolle Neuigkeiten…

Die letzten 2 Wochen war ich ja nun im Internat mit Vollverpflegung . Das ist ja ganz toll, nur das Kalorienzählen, war dann doch eher nur eine tägliche grobe Schätzung. Aber nichts desto trotz, habe ich 1.6 kg abgenommen und bin mit 70,7 kg wieder zu Hause angekommen… Ich habs wohl doch auch ohne genaues Zählen ganz gut im Griff … 😎 *freu*

Ja und dann durfte ich am Freitag noch ein Paket von der Post holen, aus Hamburg …😍😍😍 Und was soll ich noch sagen, meine Lieblingshamburgerin ist ja noch durchgeknallter als ich dachte…😂😂😂

Da schickt sie mir doch Leselektüre für die faule Zeit nach der OP, was ich auch Super toll fand, ABER mich so in Versuchung zu führen, …. aber seht selbst…

Nachdem ich das Paket noch vergeblich nach einem Messer durchsucht habe, dachte ich nur:“ Wie soll ich denn nur an die Schoki kommen? Wie gemein ist das denn?“

Aber nach genauerem Betrachten der Bücher, habe ich dann aber glücklicherweise doch die Notfallschlüssel gefunden. 

Ich war so dankbar … Wonny du bist die Geilste…😘😘😘😘 Ganz lieben Dank nochmal, mein Drachenherz 🐉❤🐉❤🐉❤ 

Mein Freund der Baum … 

Der Lauf heute war heute irgendwie anders, anstrengend, aber nicht körperlich eher mental. Und es gab Tränen, keine Ahnung warum, sie liefen einfach und ich ließ es geschehen. Meine Emotionen haben sich eben den Weg nach draußen gebahnt. Schuld daran war irgendwie diese Baumgruppe am Wegesrand.

Und die Musik, die heute lief. Ein 80er/90er Mix, den ich mir irgendwann mal runtergeladen hatte, aber noch nie wirklich gehört. Normalerweise höre ich beim Laufen eher GOA oder auch Lindsey Sterling, eben viel ohne Gesang, aber mit Power. Heute aber eben nicht, heute wollte ich laufen, den Morgen geniessen und mich von der guten alten Mucke besudeln lassen.

Und wie der Zufall so will, lief gerade Gloria Gaynor – I will survive ( ich muss vielleicht dazu sagen, dass dieses und auch das Lied, I am what I am von ihr, für mich eine besondere Bedeutung haben, der ein oder andere wird sicher auch wissen warum, aber das ist grad auch nicht das Thema) …

Ich lief also den Weg lang, vorbei an den Bäumen, deren Tage allem Anschein nach gezählt waren. Als hätte man ihnen das Wichtigste genommen, dachte ich … alle Äste und Zweige waren weg, nur noch Stämme standen da und die Pracht der Krone, der Ausdruck des Lebens dieser Bäume, einfach kahl rasiert.

“ I’ve got all my life to live
I’ve got all my love to give
And I’ll survive
I will survive
I will survive“

Ich hielt inne, lief ein Stück zurück und sah genauer hin … Und ich sah mich in jedem dieser Bäume… vor einigen Jahren, habe ich doch genauso ausgesehen… augenscheinlich am Ende, kaum noch Lebensfreude in mir,  hoffnungslos, verzweifelt, krank…

Aber ich habe nicht aufgegeben, bin in den Kampf gezogen und habe das Beste aus mir rausgeholt was ging und ich sah diesen einen Baum genauer an und ich sah, seinen Kampf und dass dieser Kampf Früchte trug, aus diesem verrotteten kahlen Stämmen, wuchs neues Leben

Und ich sah ihn und dachte:
‚Egal wie aussichtslos es auch aussieht, solange Leben in dir steckt…KÄMPFE !!! …LEBE !!!
„I’ve got all my life to live

I’ve got all my love to give
And I’ll survive
I will survive
I will survive“

Nein, ich rede normalerweise nicht mit Bäumen, auch wenn manche das glauben… Diese Worte gingen wohl eher an mich selber …

Dann lief ich weiter und räumte auch noch den ein oder anderen Ballast aus meinem Kopf… und habe sage und schreibe 13km geschafft… Meine längste Strecke bisher …

Ein schöner Start in den Tag …

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Reizüberflutungen

…der letzten zwei Wochen…

Mein Praktikum ist nun vorbei und ich bin wieder in Bookholzberg gelandet um Teil 1 von 3 abzuschließen. Freitag geht’s erstmal nach Hause und Mittwoch beginnt dann Teil 2.

Die zwei Wochen waren sehr anstrengend, aber auch sehr lehrreich und mit vielen tollen Eindrücken und Erfahrungen gespickt. Und eins ist mir ganz klar geworden:“ Ich will und ich werde Arbeitspädagoge werden.“ Es gibt sovieöe liebe Menschen mit Handicap die es auf dem freien Arbeitsmarkt nicht so einfach haben und es ist einfach wichtig, dass diese Menschen auch eine Chance haben, im gewissen Sinn habe ich ja seit meinem Unfall auch ein Handicap und kann ja nicht mehr alles machen und bin froh, dass ich dadurch die Möglichkeit habe, nochmal komplett neu durchzustarten.  Ich freu mich jedenfalls sehr darauf. 

Trotz dessen dass ich die 2 Wochen jeden Tag fast 10 Stunden ausser Haus war, habe ich es geschafft meine 3 Läufe pro Woche zu machen. Also wenn man will geht auch das und nach der Arbeit war es eigentlich das Beste was ich machen konnte, um all die neuen Eindrücke zu verdauen. 

Diese Woche hat es leider noch nicht geklappt mit Laufen, aber noch ist die Woche nicht vorbei und ich muss mich jetzt erstmal auf Schulkram konzentrieren. Hab ja dann auch noch das Wochenende 😉

Muss die Zeit jetzt natürlich so gut wie es geht nutzen, denn am Dienstag habe ich auch den Termin für die erste OP bekommen und die wird am 21.2. Sein.  Schon als ich das erfuhr, kamen 1000 Gedanken und Gefühle auf. Und das schlimmste war die Angst, erst das ganze Hoffen auf eine Kostenübernahme, dann Das unendliche Glücksgefühl, dass die Bauch und Brust Straffung von meiner Krankenkasse übernommen wird und jetzt wo alles in Sack und Tüchern ist, bekomme ich wahnsinnige Angst. Denke darüber nach, dass ich es immer noch nicht geschafft habe, eine Patientenverfügung und eine Sterbegeldversicherung zu machen, obwohl ich das seit meinem Unfall vor mir herschiebe. Ich frage mich, was wenn ich aus der Narkose nicht mehr aufwache und was und was und was …. Ich hoffe dass sich diese Ängste schnell wieder in Luft auflösen und ich einfach ganz positiv daran gehen kann, aber dazu brauch ich wohl noch ein paar Tage…

Und genau dafür sind solche  „Highlights“ wie ich es am Mittwoch hatte genau das Richtige.


Ja Mittwoch war ich in Hamburg und habe eine superliebe Person, die ich dank Internet und Social Medias schon ne Weile kenne, endlich real kennenlernen  dürfen. Es war schon ein wahnsinnig aufregendes Erlebnis und auch, wenn man schon übers Netz merkt das man ganz gut miteinander kann, es ja doch anders sein kann, wenn man sich persönlich kennen lernt. 


Aber es hat einfach total gepasst, wir hatten eine Menge Spass, haben viel gelacht und uns auch sehr ernsthaft unterhalten. Wobei ich sagen muss, ich glaube ich habe viel zu viel gequatscht 😉. 


Und ich finde Wonny du bist einfach ein fantastischer Mensch, total herzlich, stark, so emotional und du hast auch schon soviel geschafft und den Rest kriegst du auch gewuppt. 


Menschen wie du machen die Welt einfach schöner, bunter und liebenswerter. Ich bin froh dich zu kennen zu dürfen. Und finde es jetzt noch um so bedauerlicher, dass ich den Megamarsch doch nicht mitmachen kann, aber egal wie… ich werde dabei sein…am Start am Ziel oder sonstwo….😉😉😉 Der Muddy Angel Run steht auch noch und den nächsten Marsch mach ich definitiv mit. Bis dahin bin ich zumindest gedanklich bei all deinen Vorhaben. dabei und drücke dir für alles die Daumen. 

Samstag, der 14. 

​Gestern habe ich ja schon einige Leute genervt, aber für die die es doch noch nicht mitbekommen haben, HEUTE ist Samstag der 14. Und das sagt uns was? Jaaaa  .ganz genau, dass gestern Freitag der 13. gewesen sein muss. Für viele abergläubische Menschen, soll das ja ein Unglückstag sein, ich habe allerdings noch nie derartige Erfahrungen mit diesem Tag gemacht, aber gestern am Freitag den 13. Januar 2017 kam ich nach einer wunderbaren Woche voller tolle Erlebnisse und ganz vielen neuen Erfahrungen total zerschlagen von meinem Praktikum nach Hause. Mein Kopf war schon in den Lauf Klamotten und bereitete sich seelig und moralisch auf den geplanten Speedrun meines Halbmarathontrainings vor. Ich schloss beim reingehen meinen Briefkasten auf, holte die Post raus und gleich oben auf, sah ich einen Brief meiner Krankenkasse. Ich dachte wie so oft in letzter Zeit, es ist wieder nur Werbung für irgendein Gesundheitsprogramm und ging langsam hoch.

Nach der ersten Treppe riss ich dann doch den Umschlag auf, blieb stehen und las…Mir stockte kurz der Atem und ich ging weiter nach oben, wurde immer schneller, stürmte meine Wohnung schmiss die Klamotten hin und lass den Brief noch 3 mal … Dann spürte ich wie mein Herz raste, mir schossen Tränen in die Augen und meine Beine zitterten. Ich konnte einfach nicht glauben was ich da in den Händen hielt. 

Ich musste nich ein paar mal lesen bis ich realisierte, dass dies wohl mein persönlicher JACKPOT war. Ja und es ist immernoch, als würde ich träumen, aber es ist wohl wahr, ich hab es nun schwarz auf weiß. Meine Krankenkasse übernimmt die Kosten für die Straffung meiner Bauchdecke und der Brust. 


Ich bin immernoch sowas von geflasht und mega happy.

Hatte mich schon auf einen elend langen Kampf mit MdK und Widerspruch ect. pp. eingestellt und dann das, ohne Wenn und Aber, die 3. beste Nachricht meines Lebens ( die ersten beiden besten Nachrichten, gehören meinen wunderbaren Töchtern 😙) und das,  an einem Freitag den 13. Und da soll nochmal jemand sagen, das ist ein Unglückstag …  Pffff…
Natürlich sind damit meine sportlichen Ziele nach der OP erstmal auf Eis gelegt. Je nachdem wann ich einen OP Termin bekomme und wie der Heilungsprozess verläuft,  heißt das dann eventuell kein HM -Training mehr und wahrscheinlich kein Megamarsch in Hamburg und mein Jahreslaufziel werde ich wohl auch rubterschrauben müssen, aber für all das habe ich hinterher noch genug Zeit … 😉

Ich hoffe nur, dass meine Kondition, dann nicht total in den Keller sinkt…. 

Ich habe erstmal fertig ….

In meinem ganzen bisherigen Abnehmprozess war das Jahr 2016 das schwerste was mein Gewicht angeht, aber das Beste, wenn es um meine Gesundheit und meine Fitness geht.
In den ersten 4 Monaten ging es am einfachsten und am schnellsten, heute verstehe ich auch warum das so ist, mehr Gewicht = mehr Grundumsatz = schneller abnehmen, wenn man im Defizit ist. Bei meinem Anfangsgewicht, war das überhaupt nicht schwer. Aber mit jedem Gewichtsverlust, sinkt auch der Gesamtumsatz und so wurde es immer schwerer ein ordentliches Kaloriendefizit zu erzielen. Um das hinzukriegen fing ich an mich mehr sportlich zu betätigen, nicht wegen dem Sport und weil er mir so gut tat. NEIN, ich habe es gehasst, aber ich liebe Essen und um essen zu können und dennoch abzunehmen, musste ich wohl oder übel etwas tun um mehr essen zu können.
2015 war das alles noch sehr sehr sporadisch, aber ich freute mich über jede Sporteinheit und die Extrakalorien, naja eigentlich freute ich mich mehr über das was ich Extra futtern konnte. 🙂

Nie hätte ich gedacht, dass ich wenn sich meine Fitness und Ausdauer verbessert, mir Sport sogar mal Spaß machen könnte, aber so will es wohl das Gesetz.
Ich freue mich immer noch über die Extrakalorien, die ich verballern kann (klar, weiß ich wenn ich das nicht getan hätte, hätte ich auch mein Jahresziel erreicht, aber erwähnte ich schon dass ich ein kleiner Fressack bin und ich lasse ungern etwas stehen. Auch keine Kalorien 😉 Wie dem auch sein, Extrakalorien sind toll, aber Sport ist toller, Sport macht auch hungrig, also gut, dass es Kalorien dafür gibt, sonst würde ich wohl einen Hungertod sterben…ein Teufelskreis.
Wie schon erwähnt, habe ich mein Gewichtsziel nicht erreicht und werde somit auch nicht unter 70 Kilo ins neue Jahr starten. Und daran ist nur Weihnachten schuld und natürlich meine Schwägerin…lach. Aber heyyy…. Ich bin ja froh unter 100. unter 90, unter 80 zu sein, also was soll´s. Und ich weiß, dass ich irgendwann auch die 70 knacke und irgendwann auch die 50 kg Marke GesamtGewichtsverlust (theoretisch hab ich das ja schon, mein höchstes von mir gwogenes Gewicht waren mal 129 kg).

Aber dafür gibt es keinen konkreten Plan, keinen konkreten Stichtag, denn 2017 wird MEIN Jahr, aber auf einer völlig anderen Seite. Alles was sich Gewichtstechnisch tut, wird nur eine kleine Randnotiz in der Zukunft sein.

Zwei Jahre habe ich jetzt Zeit gehabt mich komplett auf meine Ernährung und das Abnehmen zu konzentrieren. 2 für mich unwahrscheinlich wichtige Jahre, die mich ernährungstechnisch viel gelehrt haben um ein „normales“ Leben zu führen. Aber nun fängt ein neuer Abschnitt an, ich werde mich primär auf meine berufliche Neuorientierung konzentrieren, werde mich weiter oder vermehrt dem Sport und ganz besonders dem Laufen widmen und bin unwahrscheinlich gespannt, wohin mich das alles führen wird.

Körper, Geist und Seele
Ich habe meinen Geist verändert, ich habe meinen Körper verändert und nun ist meine Seele dran, damit alles im Einklang sein kann.
Ich freue mich auf die nächste Zeit, in der ich viel lernen werde und ich freue mich darauf, die Ausbildung erfolgreich ab zu schliessen und etwas von all dem was ich in mir trage, weitergeben zu können.

Hier noch ein paar Fakten zu den letzten beiden Jahren:

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2014

20.08.2014:                   116,2 kg
31. 12. 2014:                   102,4 kg                13,8 kg

2015

01.01.2015:                     102,4 kg
31.12.2015:                        86,6 kg                15,8 kg

2016

01.01.2016:                       86,6 kg
31.12.2016:                        71,9 kg                14,7 kg

 

Gesamtabnahme: 44,3 kg

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Ich hab noch keine Ahnung wie das auch Blogtechnisch hier weitergeht, ob ich überhaupt noch Zeit habe was zu schreiben und ob es überhaupt Themen gibt, deswegen lass ichdas einfach alles offen. Aber wahrscheinlich werde ich hin und wieder über das ein oder andere weiter berichten. Schauen wir mal, was da so kommt….

Euch und euren Familien wünsche ich einen Guten Rutsch und ein erfolgreiches neues Jahr, bei all euren Vorhaben.

Liebe Grüße Ines S.

[Wochenupdate]KW 51 – Fröhliche Weinachten

Oh du fröhliche … Ja das bin ich heute, denn trotz einiger Eskapaden in den letzten 2 Wochen (weswegen ich ja dann auch das samstägliche Wiegen habe ausfallen lassen)habe ich glücklicherweise nicht zugenommen und sogar noch ein bisschen für die Feiertage rausgearbeitet.

Mein schwammig gestecktes Ziel mit unter 70 kg ins neue Jahr zu starten, werde ich wohl nicht mehr erreichen, aber das macht gar nichts. Ich bin auch so zufrieden.

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Da dachte ich gestern noch, zum Glück bin Ich bin wieder komplett fit (soweit man das in meinem Alter eben sein kann :-)) und dann muss ich beim joggen mal wieder fies stolpern und mir am Fuß wehtun. Bin natürlich sofort zurück gelaufen und dachte wenn ich den Fuß hochlege und etwas verarzte wird das heute schon wieder gut sein. Aber das war wohl ne Fehleinschätzung. Naja mal abwarten wie das morgen aussieht …

So leider habe ich momentan wenig Zeit zum Schreiben und wünsche allen ein schönes Weihnachtsfest. Geniesst das Essen, ich werde es auch tun und versuchen, mal wieder nicht an die Kalorien zu denken 🙂

 

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