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KalorienBlogger

Change my mind, change my body, change my soul

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Gedankenkarussell

Mein Freund der Baum … 

Der Lauf heute war heute irgendwie anders, anstrengend, aber nicht körperlich eher mental. Und es gab Tränen, keine Ahnung warum, sie liefen einfach und ich ließ es geschehen. Meine Emotionen haben sich eben den Weg nach draußen gebahnt. Schuld daran war irgendwie diese Baumgruppe am Wegesrand.

Und die Musik, die heute lief. Ein 80er/90er Mix, den ich mir irgendwann mal runtergeladen hatte, aber noch nie wirklich gehört. Normalerweise höre ich beim Laufen eher GOA oder auch Lindsey Sterling, eben viel ohne Gesang, aber mit Power. Heute aber eben nicht, heute wollte ich laufen, den Morgen geniessen und mich von der guten alten Mucke besudeln lassen.

Und wie der Zufall so will, lief gerade Gloria Gaynor – I will survive ( ich muss vielleicht dazu sagen, dass dieses und auch das Lied, I am what I am von ihr, für mich eine besondere Bedeutung haben, der ein oder andere wird sicher auch wissen warum, aber das ist grad auch nicht das Thema) …

Ich lief also den Weg lang, vorbei an den Bäumen, deren Tage allem Anschein nach gezählt waren. Als hätte man ihnen das Wichtigste genommen, dachte ich … alle Äste und Zweige waren weg, nur noch Stämme standen da und die Pracht der Krone, der Ausdruck des Lebens dieser Bäume, einfach kahl rasiert.

“ I’ve got all my life to live
I’ve got all my love to give
And I’ll survive
I will survive
I will survive“

Ich hielt inne, lief ein Stück zurück und sah genauer hin … Und ich sah mich in jedem dieser Bäume… vor einigen Jahren, habe ich doch genauso ausgesehen… augenscheinlich am Ende, kaum noch Lebensfreude in mir,  hoffnungslos, verzweifelt, krank…

Aber ich habe nicht aufgegeben, bin in den Kampf gezogen und habe das Beste aus mir rausgeholt was ging und ich sah diesen einen Baum genauer an und ich sah, seinen Kampf und dass dieser Kampf Früchte trug, aus diesem verrotteten kahlen Stämmen, wuchs neues Leben

Und ich sah ihn und dachte:
‚Egal wie aussichtslos es auch aussieht, solange Leben in dir steckt…KÄMPFE !!! …LEBE !!!
„I’ve got all my life to live

I’ve got all my love to give
And I’ll survive
I will survive
I will survive“

Nein, ich rede normalerweise nicht mit Bäumen, auch wenn manche das glauben… Diese Worte gingen wohl eher an mich selber …

Dann lief ich weiter und räumte auch noch den ein oder anderen Ballast aus meinem Kopf… und habe sage und schreibe 13km geschafft… Meine längste Strecke bisher …

Ein schöner Start in den Tag …

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Bloggen – Musst das sein?

Oftmals wenn ich ein Bild poste oder etwas schreibe, denke ich bei mir:´Oh man Ines, warum tust du das jetzt´

5km gelaufen, eine Stunde Fitnessstudio, 20 min Crosstrainer usw usw… Wer zum Henker will das wissen? Es gibt abertausende Menschen, deren Tage laufen nur so ab, für die ist es nix besonderes ins Fitty zu gehen oder zu joggen, die tun es einfach, ohne die ganze Welt und das Internet darauf aufmerksam zu machen. Und als mich letztens eine Freundin nach meinem missglückten ersten Lauf fragte, ob ich sicher bin, dass ich das alles für mich mache und nicht für Andere, kam ich ein wenig ins schleudern. Natürlich habe ich gesagt, dass ich das für mich tue, weil es mir gut tut. Dennoch hat mich der Gedanke nicht losgelassen und so habe ich mir immer wieder die Frage gestellt, ob ich es denn wirklich nur für mich tue und es gibt eine ganz klare Antwort JEIN !!!

Als ich anfing meinen Blog zu schreiben, war er privat und nur für mich lesbar und hatte eher den Zweck mich selbst zu dizisplinieren. Einen Blick für mein Verhalten zu bekommen, zu sehen wie der Weg verläuft den ich eingeschlagen habe einfach um langfristig eine Entwicklung zu sehen.
Nach über einem Jahr und über 20 kg Gewichtsverlust, habe ich mich dann entschieden den Blog öffentlich zu machen.
Ich glaube der Hauptgrund war damals, weil ich irgendwie fest hing, körperlich, sowie mental kam ich irgendwie nicht weiter und durch das Lesen anderer Blogs habe ich recht schnell erkannt, dass es auch Hilfe und Motivation durch Gleichgesinnte geben kann und so wuchs in mir die Hoffnung, dass ab und an jemand mitliest der mir dann vielleicht einen Schubs gibt, wenn ich selber grad nicht weiter weiß.
Es war eine Hoffnung, an die ich erst mal nicht geglaubt habe, aber die trotzdem funktioniert hat. Für mich jedenfalls.
Irgendwann weitete ich das ganze aus und ich übertrug den Blog auf Facebook, mittlerweile, bin ich auch bei Instagram *grins*. Ich gehe mal stark davon aus, dass es die letzte Plattform sein wird, auf der ich vertreten sein werde.
Aber ich schweife schon wieder ab 😉

Durch diese Plattformen, habe ich mittlerweile einiges für mich erkennen können. Zu Beginn habe ich mich ausschließlich mit meinem Essen und Kalorienzählen beschäftigt und natürlich mit dem ausprobieren sämtlicher Apps, die für mein Vorhaben hilfreich sein könnten.
Nachdem sich eine Sache gefestigt hat und sozusagen ins Blut übergegangen ist, gab es ein Upgrade meiner Selbst.
Die Zeit der Veränderungen waren ein bisschen wie ein Videospiel, man muss erstmal ein Level meistern um dann ein Level aufsteigen zu können. Um das zu schaffen muss man verschiedene Dinge ausprobieren, sein Equipment aufrüsten, kleine Aufgaben lösen und Kämpfe austragen, um zu Guter letzt den Endgegner (in meinem Fall ist das wohl immer Helmtrud) zu besiegen und so ein Level aufzusteigen. Ein neues Level mit neuen Aufgaben, neuen Herausforderungen, neuen Kämpfen und neuen Erfahrungen…(Oha, da wird jetzt gerade das Zockerweibchen in mir aktiviert 😉 und ich bin schon wieder weit weg vom eigentlichen Thema….

Also meine Lieben, Blogs wie diese gibt es wie Sand am Meer, aber hinter jedem steckt eine Geschichte, ein kleines Schicksal und für jeden hat es eine andere Bedeutung, gibt es einen anderen Grund.
Mir war es egal, ob es jemanden interessiert, aber ich bin so vielen Menschen begegnet, mit denen ich außerhalb meines Freunde- und Bekanntenkreises niemals in Kontakt gekommen wäre, viele von Ihnen durfte ich sogar schon persönlich kennenlernen und ich hoffe, dass es noch viel mehr werden. Jeder dieser Menschen hat seine ganz eigene Geschichte und seine Erfahrungen und wir alle können voneinander lernen und profitieren und so wird jeder einzelne Weg irgendwie zu einer großen gemeinsamen Straße. Und wenn jemand fällt ist immer irgendwo jemand da der dir wieder aufhilft. Oder der dich einfach motiviert, weiterzumachen, auch wenn du grad auf Sparflamme fährst.
Ohne einige von Ihnen hätte ich wohl nie erkannt, dass zum Beispiel joggen, nicht nur gut ist um Kalorien zu verbrennen und das eigentlich nur einen nette Randerscheinung ist.

Ich bin dankbar dafür, weil sie mir alle helfen, bewusst oder unbeusst, meine Level Ups zu schaffen und weiterzukommen, auch wenn ich mal stehenbleiben muss.
Ich bin auch dankbar, für die Nachrichten die ich bekomme, den Trost, den Zuspruch, die Dankbarkeit und dass ich für einige Menschen wohl auch jemand geworden bin, der ihnen hilft und sie motivieren kann, auch ohne dass ich es beabsichtigt habe. Es macht mich sprachlos und rührt mich zutiefst, dass nur dadurch, dass ich mich mitteile, ich für den ein oder Anderen auch ein Vorbild geworden bin.

Und genau das ist mittlerweile der Grund, warum ich poste, was ich poste.
Ich helfe mir in Momenten in denen ich „blind“ bin, zu sehen was ich geschafft habe, welche noch so kleine Herausforderung ich gemeistert habe, jede Niederlage zu verarbeiten, Rückschläge wegzustecken und jeden Erfolg zu feiern, auch wenn er noch so klein ist.
Und ich helfe Anderen zu sehen, dass es sich lohnt, dass kleine Schritte auch ans Ziel führen können, dass eine Niederlage keine Kapitulation sein muß.

Tragödien des Abnehmens und alte Muster

Wetter ist grau, grauer, am Grausten.  Und ich mag gerade gar nicht raus und das obwohl die Waage heute wiedermal 100g mehr anzeigt als gestern. Ich verliere echt die Motivation an allem. Da kämpft man Monat für Monat, Woche für Woche, Tag für Tag und es passiert, NIX…

Helmtrud lacht sich ins Fäustchen und reibt sich die Hände. Ich höre förmlich wie er mir ins Ohr flüstert, dass sein Tag immer näher kommen wird und er bald wieder die Oberhand hat und ich hab keinen Antrieb mich dagegen zu wehren. …
Im Kopf hämmert es, laufen, walken, Kraft, Ausdauer, Schritte, gesund essen, ausreichend schlafen, viel trinken und dann frage ich mich nur wofür das Ganze noch?Gebe anderen „gute“ Tips (ja das kann ich gut ) und bei mir geht mal so gar nichts im Moment.

Aber hey ,that’s life… Es gibt schlimmere Tragödien.

Eine davon ist zum Beispiel, dass man sich gut fühlt, wenn man Kilos verliert (manchmal können ja schon 100g entscheidend für den weiteren Tagesablauf sein, wie man gerad lesen konnte ) aber dann gibt es auch wieder diese Momente in denen man sich trotz allem nicht gut fühlt und total unzufrieden ist, zum Beispiel, weil die Klamotten immer größer werden und man einfach nur noch das Gefühl hat, man hängt darin wie ein Schluck Wasser in der Kurve. Also muss was Neues her, boah und das kostet wieder extra, dann kommt eine neue Jahreszeit und das was eben noch passt, ist dann viel zu warm oder zu kalt usw. usf. Man findet ja immer was zum nörgeln, wenn man das will (heute will ich halt mal jammern)Dann muss ständig der Kleiderschrank aussortiert werden und was mach ich mit den alten Sachen? Ich  tue also was Gutes und schaffe säckeweise zum Roten Kreuz, zur Caritas und wie sie alle heißen.Ja und da freut man sich tatsächlich über die Massen an Klamotten. Nur leider haben die alle keine Verwendung für meinen echt zu groß gewordenen Hautmantel. 
Wirklich niemand will ihn mir abnehmen und verschwinden will der trotz Sport auch nicht. Der scheint mich echt zu lieben und versteht einfach nicht, dass es nicht auf Gegenseitigkeit beruht und er doch bitte aus meinem Leben verschwinden soll.

Nun ja da muss ich mir wohl noch was einfallen lassen und härtere Geschütze auffahren.Ich werde wohl bald mal bei meiner Krankenkasse nachfragen, ob die vielleicht einen guten Arzt kennen, der mir den abnimmt und ob die den dann vielleicht auch gleich noch bezahlen können…
Eine mindestens genauso schwere Tragödie die das Abnehmen bei mir mit sich gebracht hat, ist eine echt derbe Erschütterung in meiner Grundüberzeugung, dass Frauen nur deshalb immer so viele Schuhe haben, weil Füße sich einfach nicht mehr verändern, sie wachsen nicht mehr und sie werden in den meisten Fällen auch nicht kleiner. Aber, was soll ich sagen, ich habe mich wohl geirrt. Denn fast alle meine Schuhe, sind mir mittlerweile zu groß geworden.
Habe ich sonst immer Gr. 41 gebraucht, ist es jetzt nur noch die 40 und alle 41er verliere ich schon nach den ersten Schritten. Es ist zum Mäuse melken.

Und dann  kam ich letzten Donnerstag auf Arbeit und was muss ich da hören. Es gab da ein Kundenpärchen (die wohlgemerkt schon 2 mal vorher bei mir waren und etwas unbegründet zurückgeben wollten) die sich wohl über mich beschwert haben. Das ansich ist ja nichts schlimmes, kann ja mal passieren, dass jemand meine nette und freundliche Art nicht mag ;-). Schlimm ist nur, dass sie mich auf eine Art und Weise schlecht gemacht haben, wo jeder der mich kennt sagen würde:“INES??? Niemals!!!“ Da bin ich felsenfest überzeugt von … und zum Glück hat ja die „Chefetage“ das auch so gesehen.

Aber warum ich das eigentlich erzähle, ist die Tatsache, dass mein Stresspegel deswegen enorm angestiegen ist und dadurch ein Verlangen nach Futter ausgelöst hat, wie schon lange nicht mehr. Katastrophe hoch zehn, aber glücklicherweise, hatte ich vorher gut zu Mittag gegessen und nix weiter mitgenommen, so dass ich keine Gelegenheit hatte, dem imaginieren Fressflash nachzugeben. Und darüber bin ich sehr froh. Dennoch hat es mich auch tierisch erschrocken, dass so ein bisschen Stress, gleich wieder alte Strickmuster rauskramt und mein Unterbewusstsein, sich sofort daran erinnert, was mir in solchen Momenten immer gut getan hat … Und was heisst das Jetzt für mich???? Soll ich mich öfter mal in Stresssituationen begeben um besser mit derartigen Attacken umgehen zu können?

Man weiß es nicht und ich erst Recht nicht und ich mag gar nicht dran denken, wenn ich in diesem Moment, in der Nähe einer Nahrungsquelle gewesen wäre …

So nun aber genug rum gejammert und noch fix meine Fitbit Statistik verglichen. Wie ich ja schon erwähnt habe, es geht irgendwie nicht voran.

Aber jeder Tag ist ein neuer Anfang, ich darf nur nicht aufgeben …


Stats 21-22

Jammern auf hohem Niveau?

Also ich war ja letzte Woche schon recht faul, auch wenn man es nicht glauben mag, aber is so 😉
Ich kann jetzt nicht mal mehr sagen warum, aber muss ich auch nicht.
Trotz dass ich weiterhin fein abnehme, fehlt mir irgendwas und es macht sich eine gewisse Unzufriedenheit breit.
Es ärgert mich zum Beispiel, dass ich Krafttraining nicht so machen kann wie ich gerne will, aber die Fitnessstudios sind mir in meiner Nähe alle grad zu teuer. Und doch überlege ich wo ich was einsparen kann, damit ich´s mir problemlos leisten kann. Mit so einem kleinen Job ist das eben nicht so einfach.

Das nächste was mir im Kopf rumschwirrt ist, da sich ja nun endlich entschieden hat, dass ich über die Rentenversicherung umschulen könnte, nun auf einen Termin für ein Beratungsgespräch warte und mir dazu tausend Gedanken mache, noch vor einem Jahr war ich sicher, dass ich Sozialassistentin werden will, jetzt gehen meine Gedanken, auch auf Grund meiner gemachten Erfahrungen eher in Richtung Diätassistentin.
Dann wiederum frage ich mich, ob das alles überhaupt noch Sinn macht in meinem Alter …
Irgendwie ist gerade der Wurm drin, aber ich habe auch was positives, die Waage juckt mich immer weniger … Zwar werde ich mich trotzdem noch Mittwochs und Sonntags wiegen, aber mittlerweile sind die Tage an denen ich nicht drauf steige, echt entspannt. Ich denke nicht mal mehr dran wenn ich morgens aufstehe, für mich echt ein Fortschritt.
Kann natürlich auch sein, weil mir grad soviel anderes im Kopf rumschwirrt.

Auf alle Fälle werde ich heute nochmal in das letzte Fitnessstudio gehen und mal fragen wie das dort mit der Krankenkasse ist. Meine Tochter hat da was im Internet gefunden und eventuell übernehmen die da die Aufnahmegebühr und bezahlen die Getränkeflat …
Das muss ich heute erst nochmal checken und dann mal schauen …

Und was mich auch etwas ärgert, mein Crosstrainer ist ja schön und gut, aber wenn ich da ne halbe Stunde drauf bin, zählt mein Flex kaum Schritte, das finde ich schon etwas doof. Bei ner halben Stunde walken habe ich mindestens 5000 und ne halbe Stunde Crosstrainer grad mal so 500 … Aber auf den Crosstrainern im Fitnessstudio werden viel mehr gezählt … Woran kann das nur liegen?

So erstmal genug gejammert… Jammer verbraucht nämlich sehr wenig Kalorien (Nicole Jäger)

Ich wünsche einen Guten Start in die Woche …

 

LEB WOHL … Vergangenheit

Du bist da, bist ein Teil von mir.
Unveränderlich.
Tief verwurzelt, hast das aus mir gemacht, was ich heute bin.
Erinnerungen an Dich, schmerzhaft.
Du hast mich hart gemacht und doch wurde ich durch dich so verletzlich.
Hast mich oft gezwungen stehen zu bleiben, zurückzugehen, hinzufallen.
Hast mich festgehalten, runter gezogen, mich nicht vorankommen lassen.
Du warst nicht immer gut zu mir und doch habe ich dich gepflegt, geschützt
und dich genährt.
Habe dir keine Chance gegeben, das zu sein was du bist –
VERGANGENHEIT.
HEUTE lasse ich dich los, lasse dich gehen, jeden Tag ein Stück mehr.
Ich kann dir nun verzeihen und ich kann mir verzeihen

Ich lasse dich nun da wo du hin gehörst … HINTER MIR !!!
Denn du hast mir nichts Neues zu sagen.

LEB WOHL….

ines

Text und Bild (c) 2014 by Ines S.

 

Das habe ich vor knapp zwei 1,5 Jahren mal zu Papier gebracht und bis jetzt war es ein privater Eintrag, den ich nun veröffentlichen möchte. Warum?
Weil ich noch vor 2 Jahren echt fest gehangen habe und wenn ich heute zurückblicke, sehe ich mich, so wie ich es vorher nie für möglich gehalten habe und in meinen kühnsten Träumen, hätte ich nicht gedacht, dass ich das jemals schaffe, was ich bis jetzt geschafft habe.
Ich bin unendlich stolz auf mich und das bin ich aus tiefsten Herzen.. Ich kann es heute sehen, erkennen, begreifen.und vor allem, kann ich es annehmen. Und ich weiß, dass jeder Tag eine neue Herausforderung ist, aber jeder Tag ist ein neuer Anfang und seit ich jeden Tag neu anfange ist mein Leben soviel schöner, reicher und intensiver geworden, dass ich gar keinen Sinn darin sehe, mich an den Niederlagen des Gestern aufzuhalten, weil sie mich absolut nicht weiter bringen.

Nachdem ich mich vor 1,5 Jahren von meiner Vergangenheit, meinem bis dahin verzwickten Denkmustern und Verhaltensweisen verabschiedet habe, kann ich heute sagen, das war außer meinen Kindern, das beste was mir in meinem bisherigen Leben passieren konnte.
ICH HABE ES GESCHAFFT ….

In der Sonne sitzen
Gedanken versunken
Die Augen schliessen
In sich hineinhören
Den Herzschlag spüren
tief einatmen
Ruhe finden
Im Einklang sein
mit Körper und Geist
Glücksgefühl
Wahrnehmen
Genießen
Und wissen
Diese Zeit ist nicht vergeudet

Frust, Ärger und was es da sonst noch gibt

Warum ärgere ich mich manchmal so?
Warum verliere ich das wesentliche aus den Augen, wenn Wut, Hass, Trauer von mir Besitz ergreifen?
Unerfüllte Erwartungen, an mich oder Andere?
Ich mache dies, und ich möchte das.
Ich tue jenes und möchte solches.
Ich gebe und ich erwarte.
Wenn meine Erwartungen nicht erfüllt werden, bin ich enttäuscht und verletzt, das wieder rum erzeugt Ärger in mir und der frisst sich oft tief in mich rein und beißt sich fest.
Und dann?
Er frisst alles auf; eine gute Stimmung, einen tollen Moment, Zeit die ich einfach genießen sollte.
Zeit, kostbare Lebenszeit, von der ich nur begrenzt habe und ich verschwende sie mit negativen Emotionen, die ich nur selber abstellen kann.
Denn wer ist dafür verantwortlich, wenn ich enttäuscht bin oder verletzt? Doch nie wirklich jemand anderes, als ich selber.
Warum also vergeude ich meine Zeit dafür?
Es ist mein Problem wenn ich Erwartungen habe, die dann nicht erfüllt werden, es ist mein Problem wenn ich es zulasse, dass jemand mich verletzten kann und es ist meine Aufgabe, mich davor zu schützen.

Ich kann meinen Ärger und meine schlechten Gefühle, aber nur loslassen, wenn ich sie auch akzeptieren kann, als einen Teil von mir. Als etwas was ich geschaffen habe, aus welchen Gründen auch immer. Ich alleine bin dafür verantwortlich und ich alleine kann nur dafür sorgen, dass er mich nicht auffrisst und meine kostbare Zeit verschwendet.
Ich muss achtsam sein und mich reflektieren.
Nur ich kann das und niemand sonst.

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